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18.03.2021

Windpark Hohenlochen am Netz

Die badenova Tochter badenovaWÄRMEPLUS hat einen weiteren großen Baustein zur Umsetzung der Energiewende in unserer Region erreicht: Die erste Anlage des Windparks Hohenlochen in der Ortenau produziert seit Mittwoch, 17. März 2021 Ökostrom, die Anlagen zwei bis vier folgen in den nächsten Wochen und Monaten. Eine Herausforderung auf der Zielgeraden stellen der Transport der 70 m langen Windflügel und das Winterwetter dar.

Windpark Hohenlochen am Netz

Die vier Windkraftanlagen der Firma Enercon, die WÄRMEPLUS errichtet, stehen auf der Gemarkung von Oberwolfach und Hausach auf zirka 650 Metern Höhe. Wenn alle vier Windanlagen mit je 4,2 Megawatt (MW) Nennleistung am Netz sind, werden jährlich rund 34 Gigawattstunden (GWh) Strom erzeugt. Das entspricht dem Jahresbedarf von ca. 21.800 Personen. Die dadurch generierte CO2-Einsparung pro Jahr beträgt rund 19.000 Tonnen. „Die erfolgreiche Realisierung der ersten Anlage des Windparks Hohenlochen ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zur Energiewende in unserer Region“, so Klaus Preiser, Geschäftsführer WÄRMEPLUS.

Die Entwicklung dieses Projektes führte die badenova Tochter mit ihrem langjährigen Partner Ökostromgruppe Freiburg durch. Bereits seit Herbst 2015 untersuchte WÄRMEPLUS die lokalen Windverhältnisse auf dem Hohenlochen. Damals kamen ein Windmessmast aus heimischer Weißtanne sowie ein mobiles Windmessgerät zum Einsatz. Im September 2018 erhielt WÄRMEPLUS die Genehmigung zum Bau der Anlagen. Die rund 8 Kilometer lange Kabeltrasse, um den Park ans Stromnetz anzuschließen, verläuft über die Frohnau ins Umspannwerk in Hausach. Die insgesamt 12 Rotorblätter von 70 Metern Länge zum Windpark zu bringen, war und ist eine Herausforderung. Denn hierzu wird ein so genannter Selbstfahrer benötigt, der die Großkomponenten die schmalen, engen und zum Teil sehr steilen Straßen hinaufbefördern kann. Lieferschwierigkeiten bei Enercon, technische Probleme, coronabedingte Engstellen bei Personal und Logistik, Wetterkapriolen und die Tatsache, dass der Selbstfahrer wegen seiner geringen Stückzahl (nur zwei in Europa) auch auf anderen Baustellen stark gefragt ist, machten immer wieder Umplanungen im Bauablauf nötig. Durch den Einsatz des Selbstfahrers wurde jedoch der Flächenbedarf gegenüber einer herkömmlichen Logistik minimiert, weshalb sich WÄRMEPLUS bewusst für diese nachhaltige Variante entschieden hat. „Nun sind wir froh, dass nach der langen Planungsphase und der Tatsache, dass wir in den letzten Monaten unfreiwillig eine Winterbaustelle managen, nun die erste Windanlage Ökostrom einspeist“, sagt Projektleiter Sebastian Schüßler von badenovaWÄRMEPLUS.

Den kompletten Pressetext gibt es hier zum Download Windpark Hohenlochen am Netz (PDF, 126KB)