Wo die Wärme entsteht, bevor sie zu Ihnen kommt

Wie eine große Zentralheizung versorgt z.B. ein Blockheizkraftwerk (BHKW) eine Wohnsiedlung oder ein Gewerbegebiet über ein Rohrleitungsnetz mit Heizwasser. So erreicht die Wärme ohne große Verluste direkt Ihr Haus und kann zum Heizen und zur Warmwassererwärmung genutzt werden. Das abgekühlte Wasser fließt zum BHKW zurück und wird wieder erwärmt.

In einem zentralen Heizwerk wird Wärme aus Erdgas, Biogas, Solarthermie, Geothermie oder auch Biomasse erzeugt. Die Wärme wird über ein Rohrleitungsnetz transportiert, Heizwasser dient dabei als Wärmeträger. Aufgrund gedämmter Rohrleitungen, die größtenteils unterirdisch verlegt werden, ist der Wärmeverlust auf dem Weg dabei relativ gering. Über eine Wärmeübergabestation gelangt die Wärme dann direkt in Ihr Haus und kann zum Heizen und zur Warmwassererwärmung verwendet werden. Bei gewerblichen oder industriellen Prozessen wird Wärme z. B. auch zur Trocknung und sogar zum Kühlen eingesetzt. Nach der Wärmeabgabe fließt das abgekühlte Heizwasser zurück zum Heizwerk und wird erneut erwärmt. So entsteht ein geschlossener Kreislauf.

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Sebastian Scheer

Sebastian Scheer

Bereichsleiter Energiebeschaffung, -vermarktung & -controlling

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